Die mühsame Recherche über die Auswirkungen der Schallattacken

Wenn ich nur den Begriff „Schallattacke“ bei google eingebe, erhalte ich 9.000 Treffer. Die meisten beziehen sich auf das, was amerikanischen Diplomaten in Kuba passiert ist. Die Tagesschau macht im Oktober auf mit „Die USA warnen vor Reisen nach Kuba“. Spiegel online schreibt: „Angebliche ‚Schallattacken’ rauben US-Diplomaten das Gehör.

Wenn es so reißerisch losgeht, klingeln bei geschulten Lesern und Journalisten die Alarmglocken. Aber was ist mit den Lesern, Hörern und Zuschauern, die nicht jeden Titel, jede Nachricht hinterfragen wollen? Die erst einmal glauben, was ‚seriöse’ Medien von sich geben?

Diejenigen unter euch, die die kubanischen ‚Schallattacken’ verfolgt haben, haben eventuell vermutet, dass es noch um etwas anderes ging, als um attackierte Diplomaten, die schwere Gesundheitsschäden davon trugen. Aber um was? Und hat jeder Zeit sich damit zu beschäftigen? Eigentlich ist dann ja alles Weitere ein Haufen von Mutmaßungen. Was wollen die USA mit dem ungeheuren Vorwurf erreichen? Reisewarnungen wurden ausgesprochen und vielfach wiederholt. Warnstufe 3 (von möglichen vier). Mit der Warnstufe 3 steht Kuba aus Sicht des Amerikanischen Außenministeriums auf einem Level mit der Demokratischen Republik Kongo und Nigeria. Gefährlicher wird’s nur noch in Nord Korea. Stufe 4: do not travel!

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